Ich sitze unter der prallen, sengenden Sonne, die die Haut auf meinen Beinen brennen und erröten lässt, auf einem Poller, vor mir Asphalt und ein Parkplatz und wenn das hier nicht der romantischste Ort der Stadt ist, dann weiß ich auch nicht. Wo bist du, und vor allem: Was mach ich hier, frage ich mich, und sende noch eine Sms an dich. Hallo? Alles okay? Nach vierzig Minuten breche ich auf, obwohl du mir vor 24 Stunden Liebe versprachst.

Dazwischen hast du mich dreimal versetzt, du hast mich verletzt, beinahe hättest du meine Widerstände gebrochen, doch dann kam: Nichts. Du warst nicht da, dafür leisteten mir Enttäuschung und Wut Gesellschaft. Stunden später, als ich zuhause sitze, und nichts als Gleichgültigkeit übrig habe für dich, schreibst du, Du, ich kann nichts dafür. Und ich entwerfe Szenarien, die alternativ hätten passieren können. Ein Telefonanruf. Ein Erscheinen Auf-Gut-Glück. Und sich unabhängig machen von Telekommunikation.

Vor allem: Ein anderes Umgehen, ein anderer Umgang mit dem Gegenüber. Mehr Empathie, mehr Verständnis, mehr Rücksicht. Blieb alles aus und nun gesellt sich dazu mein Unwille, das hier fortzuführen, zeichnet sich doch ab, wie die Zukunft aussehen würde. Was du schreibst, ist nicht ok, und mit Liebe hat das nichts zu tun. Wo ist dein Versprechen, wenn nicht hier?

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