Gefühle poppen auf wie Maiskörner im Topf, während du am Eingang des Maislabyrinths stehst: Die Aussicht auf Verlorengehen und Verlassenwerden, irgendwo im Dickicht aus intensiven Gefühlen und vollkommener Leere, und sich dann dennoch zurechtfinden müssen. Verlass mich nicht, schreit es in dir – lasst uns zusammenbleiben, sagst du. Dein innerer Protest ist lauter als der äußere der Anderen.

Im Kopf schiebst du Wörter in Sätzen Anderer an die richtige Stelle: Markieren und mit dem Cursor dorthin ziehen, wo sie dir passender erscheinen.

Die Stunden vergehen wie Minuten, die Tage wie Sekunden. Nichts passiert und du sorgst dafür, dass das so bleibt.Ist ja nichts passiert, flüsterst du. Zum Glück ist nichts passiert.Wann passiert endlich einmal etwas, schreist du. Nie passiert hier etwas.

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